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Buchtipps

Die finnische Journalistin Jessikka Aro befasst sich schon seit September 2014 mit Recherchen zu prorussischen Internet-Trollen. Ihre Arbeit hat vorwiegend in Finnland und den Baltischen Staaten Beachtung gefunden - allerdings auch bei den beschriebenen „Trollen“, die sie seitdem gnadenlos verfolgen (Diffamierungen, Falschaussagen, Morddrohungen) und die Autorin zu einem begrenzten Verlassen ihrer Heimat zwangen.

Kennen Sie schon Elizabeth Zott? Wenn ja, haben Sie alles richtig gemacht bis hierhin. Wenn nein, lassen Sie sich von mir das Buch empfehlen und ans Herz legen. Wenn ich 1961 gelebt hätte, hätte ich es als Frau wohl ganz schön schwer gehabt mit diesem engen Korsett der Gesellschaft, in das ich gepresst gewesen wäre. Miss Zott ginge das wohl ebenso, hätte sie tatsächlich gelebt und wäre nicht reine Fiktion. Schade eigentlich! Worum geht es denn jetzt eigentlich?

Ob Hund Lori mit Nachbar Herr Pohl, oder Achim der Cafébesitzer und Nachbarin Frau Wiese alle haben Sie Kummer. Dieser wird in bester Leky Manier (die kennen Sie vielleicht als Autorin von „Was man von hier aus sehen kann“ das Buch mit dem Okapi) auseinandergedröselt und dann liebevoll ‚entkummert‘ oder wie man auch sagen könnte – getröstet. Weil es irgendwie immer noch schlimmer geht, oder vielleicht in Relation betrachtet doch gar nicht so schlimm ist.

Seit Rose Deravin vor 20 vermutlich langen Jahren verschwand, vergeht kaum ein Tag, an dem ihr Sohn Charlie nicht an seine Mutter und den mysteriösen Fall denkt. Dass sein Vater Rhys Deravin damals als einziger Hauptverdächtiger freigesprochen wurde und sein Bruder Liam bis heute an dessen Schuld glaubt, macht es für Charlie nicht einfacher. Nicht nur deshalb ist er seinem Vater nachgeeifert und wie er Polizist geworden.

Was wäre, wenn in den 1950er Jahren die Erde von einem gigantischen Meteoriten getroffen worden wäre? Und was wäre dann passiert, wenn die Erde bald nicht mehr bewohnbar zu sein scheint? Frau Kowal hat den Gedanken weiter gesponnen und das Raumfahrtprogramm zunächst in den USA und dann der ganzen Welt neu erdacht! Und dafür gekämpft, dass auch Frauen Astronautinnen werden konnten und nicht nur den Herren die Flugbahnen berechnen mussten.

Molly ist das fleißigste Zimmermädchen was das Regency Grand Hotel angestellt hat. Und sie ist nicht nur mit Abstand die fleißigste, sondern auch leider die argloseste Person, die mir begegnet ist. In manchen Zügen hat sie mich auch an einen gewissen autistischen Ermittler erinnert, der mittlerweile in der Algarve zuhause ist…

Carl Overbeck ist Elitesoldat, gilt als der beste Scharfschütze seiner Einheit und durchlebt bei seinem Auslandseinsatz in Afghanistan schier die staubige Hölle. Zurück im "Alten Land", seiner Heimat in der Nähe von Hamburg, kommt Carl immer schlechter mit seinem Leben zurecht. Die Erinnerungen an den Einsatz, bei dem sein bester Kumpel Ebby im Rollstuhl gelandet ist, sind allgegenwärtig. Lediglich Glücksspiel und Alkohol bringen die nötige Ablenkung, während Frau und Tochter sich von ihm abwenden.

Was für ein großartiges Buch! Zwei spannende Geschichten in einem Roman.

Nach 23 Jahren kehrt Olof Hagström mehr zufällig erstmals wieder in seine Heimatstadt Ádalen in Nordschweden zurück. Damals, mit gerade einmal vierzehn Jahren, gestand er den Mord an der unwesentlich älteren Lina Stavred und wurde aufgrund seines Alters lediglich in ein Jugendheim gesteckt. Das Entsetzen über dieses Verbrechen war groß, die Wunden bis heute nicht geheilt.

Wir schreiben das Jahr 1986 in Providence, Rhode Island. Es herrscht Frieden in den Straßen von Dogtown, in denen Danny und sein bester Freund Pat gemeinsam mit ihrer irischen Mafia- Gang die Geschäfte bestimmen und kontrollieren. Raub und Schutzgelderpressungen gehören zum Tagesgeschäft der gefürchteten Jungs, welches in friedlicher Koexistenz mit der einflussreichen italienischen Mafia- Familie Moretti abläuft.